Freitag, 1. Dezember 2017

[Rezension] Ich bin nicht tot

Hei ihr Lieben, :)
Ich habe das verregnete Wochenende dazu genutzt ein wenig zu lesen. Aus dem wenig wurde dann sehr schnell viel und so habe ich heute eine neue Rezension für euch. :) Ich möchte mich ganz herzlich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! Viel Spaß beim Lesen! 


|Informationen zum Buch|
Titel: Ich bin nicht tot
Original Titel: The Body Reader
Autor: Anne Frasier
Übersetzt von: Anu Katariina Lindemann
Seitenanzahl: 432 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 9,99 €[D] | 10,30 €[A]
Reihe: ---
Altersempfehlung: ---


|Klappentext|
Wenn aus Funken Flammen werden.

Er ist eine Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird ...


|Inhalt|(Achtung! Spoiler Gefahr!!)
Detective Jude Fontaine wird seit drei Jahren vermisst und ist spurlos verschwunden. Bis zu diesem Tag. Sie sitzt in ihrer kleinen, dunklen Zelle. Ihr Peiniger kommt gerade die Treppe herunter, schaltet das kleine Licht an, öffnet die Tür zu ihrer Zelle und stellt ihr den Teller hin als plötzlich das Licht ausgeht - Stromausfall. Es gelingt ihr zu fliehen und ihren Entführer zu töten. Nach ihrer Flucht kehrt sie als erstes zu ihrem alten Haus, doch dort wird sie anders aufgenommen als erhofft. Ihr einstiger Ehemann öffnet ihr die Tür, mit einer anderen Frau an seiner Seite. Jude beschließt zum Polizeipräsidium zu fahren. Dort angekommen traut keiner seinen Augen. Jude Fontaine steht völlig heruntergekommen und mit einer Waffe vor ihnen. Sie bringen Jude ins Krankenhaus. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt sucht sich Jude eine neue Wohnung und beginnt nach einer kurzen Erholungspause wieder in der Mordkommission zu arbeiten. Ihr neuer Partner Uriah Ashby ist erst sehr skeptisch, sieht aber bald darauf, wie wertvoll Jude sein kann. Sie hat gelernt die Menschen mit nur wenigen Blicken zu durchschauen und sie zu lesen. Die beiden bekommen einen zunächst eher harmlosen Fall zugewiesen. Ein im See ertrunkenes Mädchen, um die 17 Jahre alt, vermutlich Selbstmord. Sie wurde mir Steinen in den Taschen im See treibend gefunden. Doch Judes Bauchgefühl sagte ihr gleich, das Mädchen war nicht im See ertrunken. Die Obduktion bestätigte dies auch. Das Mädchen hatte Chlorwasser in ihren Lungen, was hieß, dass es vermutlich in einem Pool ertränkt wurde und anschließend in den See geworfen worden war um es aussehen zu lassen, als wäre es Selbstmord gewesen. Jude Fontain und Uria Ashby gingen dem Fall nun mit besonderer Vorsicht nach. Ihre Suche führte sie schließlich zu Lola Holt, einer Freundin des toten Mädchens. Diese wollte allerdings nicht mit den beiden Detectives reden und so stellten die Beiden Lola auf der Beerdigung ihrer Freundin zur Rede. Lola war sehr misstrauisch, nahm jedoch die Visitenkarte von Jude an. Kurze Zeit später meldete sich Lola tatsächlich bei Jude doch auf dem Weg zum ausgemachten Treffpunkt wurde Jude überfallen und der Kopf von Lola Holt in ihrem Motorradhelm gesteckt. Und für Jude stellt sich die Frage, was hatte das alles mit ihr zu tun und wie hingen die Fälle mit einander zusammen? ...


|Meine Meinung|
Die Protagonistin in dieser Geschichte ist Jude FontaineJude wirkt sehr authentisch. Sie ist eine sehr distanzierte Person, die ihre Gefühle gut zu verbergen weiß. Sie lässt sich durch nichts von ihren Vermutungen abbringen und setzt alles daran, allen Spuren zu folgen, die sich als nützlich erweisen könnten. Judes Partner Uriah Ashby ist einer der wichtigsten Nebenrollen. Anfangs ist er sehr dagegen, mit Jude zusammen zu arbeiten doch die Beiden raufen sich schnell zusammen und geben ein gutes Team ab. Uriah lässt sich nicht so leicht auf eine neue mögliche Spur ein wie Jude, ist generell eher misstrauisch und skeptisch und denkt weniger an mögliche Zusammenhänge einzelner Fälle. Die Nebencharaktere sind alle samt sehr gut ausgearbeitet. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Durch die Geschichte zog sich ein roter Faden und sie war sehr spannend aufgebaut. Die einzelnen Ereignisse waren schlüssig mit einander verbunden und wurden anregend mit einander verknüpft. Über den Täter hatte ich immer wieder andere Vorstellungen. Ab dem letzten Drittel bildete sich nach und nach eine Vermutung, die sich allerdings am Ende als doch nicht ganz richtig herausstellte, womit es bis zum Schluss sehr spannend und nervenaufreibend blieb.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Die Gefühle der einzelnen Personen konnte ich gut nachempfinden und die einzelnen Szenen waren sehr gut und Detailreich beschrieben. Vor allem Judes Empfindungen konnte ich gut nach empfinden, wodurch teilweise ein kleiner Schauer durch meinen Körper ging. 


|Bewertung und Fazit|


von 5 Sternen

Ein absolut gelungener Thriller!



Liebe Grüße,
Eure Hanna ♡

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